NGO-Forum: Blinde Flecken im Gesundheitssystem, Teil 1: Menschen mit Behinderungen

Beim NGO-Forum 2026 haben Fach-Personen über Probleme gesprochen. Das Forum ist von der Volksanwaltschaft. Die Probleme sind: Menschen mit Behinderungen werden benachteiligt Frauen werden benachteiligt Menschen mit wenig Geld werden benachteiligt Menschen mit einer anderen Haut-Farbe werden benachteiligt. Teil 1: Es gibt keine Barriere-Freiheit. Die UN-BRK wird nicht gemacht.

Es gibt gerade viele Gespräche über eine Gesundheits-Reform.
Eine Gesundheits-Reform ist eine Änderung im Gesundheits-System.
Bernhard Achitz sagt:
Man muss bei der Gesundheits-Reform an bestimmte Menschen denken.
Diese Menschen vergisst man oft.
Zum Beispiel:

  • Menschen mit wenig Geld
  • Menschen mit Behinderungen
  • Frauen
  • Menschen, die Rassismus im Gesundheits-System erleben.

Manche Menschen gehören zu mehreren von diesen Gruppen.
Diese Menschen haben besonders viele Probleme.
Denn Diskriminierung gibt es nicht nur in einer Gruppe.

Bernhard Achitz ist Volks-Anwalt.
Er hat am 27. Mai ein Forum geleitet.
Das Forum war von NGOs.
Das Forum war in den Räumen vom Dach-Verband der Sozialversicherungsträger.

Die Volksanwaltschaft macht jedes Jahr ein NGO-Forum.
Das ist eine Veranstaltung.
Bei der Veranstaltung geht es immer um ein bestimmtes Thema.
Dabei können die Menschen mit verschiedenen Personen reden.
Zum Beispiel:

  • mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Behörden
  • mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Sozial-Versicherungen
  • mit Politikern und Politikerinnen.

In den letzten Jahren ging es um verschiedene Themen.
Zum Beispiel:

  • soziale Grund-Rechte in der Verfassung
  • Kinder-Rechte.

Die Volksanwaltschaft hat die Ergebnisse von den Veranstaltungen aufgeschrieben.Sie können die Ergebnisse hier lesen:

https://volksanwaltschaft.gv.at/berichte/ngo-forum-tagungsbaende/

Lanzinger ist ein Mitglied von der ÖBR.
Er sagt:
Die UN-Behindertenrechts-Konvention ist ein Vertrag.
Der Vertrag ist für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Den Vertrag gibt es seit 18 Jahren.
Aber niemand hält sich an den Vertrag.

Manuela Lanzinger hat am Vormittag über Probleme von Menschen mit Behinderungen gesprochen.
Manuela Lanzinger ist Vize-Präsidentin vom Österreichischen Behindertenrat.
Das kurze Wort ist: ÖBR.
Menschen mit Behinderungen haben Probleme im Gesundheits-Bereich.
Zum Beispiel:

  • Die Gesundheits-Versorgung ist nicht gleich gut wie für andere Menschen.
  • Es gibt keine Barriere-Freiheit.
    Manuela Lanzinger sagt:

Die UN-Behindertenrechts-Konvention gibt es seit 18 Jahren.
Das kurze Wort ist: UN-BRK.
Aber fast nichts davon wird gemacht.

Zum Beispiel:
Eine Person im Roll-Stuhl wollte in eine Ambulanz vom AKH.
Aber die Ambulanz hat die Person weggeschickt.
Die Ambulanz hat gesagt:
Es gibt keinen Hebelift.
Manuela Lanzinger sagt:
Ich kann mir nicht vorstellen:
Es gibt im ganzen AKH keinen Hebelift.

Inklusive Ambulanzen

Barriere-Freiheit heißt:
Alle Menschen sollen überall mitmachen können.
Das heißt nicht nur:
Menschen im Roll-Stuhl sollen überall hinkommen können.
Es heißt auch:

  • Menschen mit Behinderung sollen überall mitreden können
  • Menschen mit Behinderung sollen überall Infos bekommen können
  • es soll Ruhe-Zonen für neurodivergente Menschen geben.
    Neurodivergent heißt:

Das Gehirn von einem Menschen arbeitet anders als bei anderen Menschen.
Lanzinger sagt:
Man muss die Barriere-Freiheit prüfen.
Die Einrichtungen können nicht nur selbst sagen:
Wir sind barrierefrei.

Es muss auch inklusive Ambulanzen geben.
Inklusive Ambulanzen sind Arztpraxen für alle Menschen.
Es gibt nur wenige inklusive Ambulanzen.
Es gibt nur Spezialambulanzen.
Spezialambulanzen sind Arztpraxen für bestimmte Behinderungen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gesundheits-Wesen müssen mehr lernen.
Sie müssen wissen:
Was sind die Menschenrechte?
Und sie müssen sich daran halten.
Das passiert aber nur sehr wenig.
Wir haben uns die Schulungs-Videos angesehen.
Wir waren entsetzt.
In den Videos gibt es immer noch Stereotypen.

Die Menschen sollen wirklich mitmachen können.
Man soll nicht nur so tun.

Lanzinger sagte:
Die Politik muss etwas ändern.
Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderung sollen nicht mehr diskriminiert werden.
Das heißt:
Sie sollen die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen.
Das soll zum Beispiel bei der Lebens-Versicherung und der Krankenversicherung so sein.

Es soll mehr Angebote für unterstützte Kommunikation geben.
Und es soll mehr Gebärdensprach-Dolmetscher geben.
Das ist vor allem für geflüchtete Menschen wichtig.

Es gibt zu wenig Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen.
Manche Menschen bekommen eine Psycho-Therapie auf Krankenschein.
Aber das reicht nicht aus.

Menschen mit Behinderung sollen bei allen neuen Gesetzen mitmachen können.
Manchmal dürfen Menschen mit Behinderung Vorschläge machen.
Aber dann sagt die Politik:
Es gibt kein Geld dafür.

Die Politik muss auch mehr Infos über Menschen mit Behinderung sammeln.
Zum Beispiel:

  • Wie viele Menschen bekommen eine Hilfe?
  • Wie viele Menschen bekommen keine Hilfe?

Übersetzung durch Künstliche Intelligenz

Person mit Rollstuhl und Langstock, Person zu Fuß Barrierefreiheit bedeutet mehr als nur Rollstuhlgerechtigkeit (Foto: Pixabay/svklimkin)

Strukturelle Probleme von Menschen mit Behinderungen im Gesundheitsbereich