„Entsetzt und erschüttert“, reagiert die für den Strafvollzug zuständige Volksanwältin Gaby Schwarz auf den Mordfall im FTZ Garsten. Die vom Justizministerium eingeleitete Untersuchung ist abzuwarten. Gleichzeitig weist die Volksanwältin auf die mangelhafte Versorgungslage der Anstalt hin: „Unsere Bundeskommission hat nach ihrem letzten Besuch im FTZ Garsten festgestellt, dass die medizinische Situation defizitär ist. Freitag bis Sonntag und in der Nacht ist kein psychiatrisches Fachpersonal vor Ort. Lediglich zwei Mal pro Woche ist ein Allgemeinmediziner anwesend.“ Seit Jahren macht die Volksanwaltschaft auf den Mangel an Fachpersonal aufmerksam, auch in Forensisch Therapeutischen Zentren. „Ich hoffe, dass diese furchtbaren Anlässe zu einem Umdenken führen“, betont Volksanwältin Gaby Schwarz und spricht allen Hinterbliebenen ihre Anteilnahme aus.
Nächster Mord in einem Gefängnis
Übersetzung durch Künstliche Intelligenz
