Psychiatrie: Fixierungen dürfen nur allerletztes Mittel sein

Bernhard Achitz ist Volks-Anwalt.

Er sagt:

Die Krankenhäuser müssen genug Personal haben.

Das Personal muss gut ausgebildet sein.

Dann kann das Personal die Patientinnen und Patienten immer beobachten.

Die Volksanwaltschaft prüft:
Halten sich alle an die Menschen-Rechte?
Das prüft die Volksanwaltschaft an bestimmten Orten.
Zum Beispiel:

  • in Gefängnissen
  • in psychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern.

In einer Psychiatrie in Tirol ist ein Mann gestorben.
Der Mann war fixiert.
Das heißt:
Der Mann war mit Gurten festgebunden.
Volks-Anwalt Bernhard Achitz sagt:
Für Fixierungen gibt es strenge Regeln.
Das gilt auch für Medikamente.

Manchmal muss man Menschen festhalten.
Das Fachwort ist: Freiheitsbeschränkende Maßnahmen.
Das darf man nur in bestimmten Situationen.
Zum Beispiel:

  • wenn das Leben von einem Menschen in Gefahr ist
  • wenn die Gesundheit von einem Menschen in Gefahr ist
  • wenn die Behandlung von einem Arzt oder einer Ärztin in Gefahr ist.
    Achitz sagt:

Es darf nicht zu wenig Personal geben.
Die Krankenhäuser müssen genug Personal haben.
Das Personal muss auf die Patienten und Patientinnen aufpassen können.
Und das Personal muss dafür ausgebildet sein.
Zum Beispiel mit Deeskalations-Schulungen.

Man muss mehr machen als elektronische Überwachung.

Fixierungen sind sehr schlimm für die Freiheit von Menschen.
Fixierungen sind eine Maßnahme.
Das heißt:
Man macht etwas mit einem Menschen.
Fixierungen sind eine Maßnahme gegen die Freiheit von Menschen.
Das heißt:
Man macht etwas mit einem Menschen.
Und der Mensch kann dann nicht mehr frei sein.
Fixierungen sind nur in bestimmten Situationen erlaubt.
In anderen Situationen sind Fixierungen verboten.
Dann sind Fixierungen Folter.
Oder Fixierungen sind unmenschlich.
Oder Fixierungen machen einen Menschen klein.
Fixierungen dürfen nicht wehtun.
Und Fixierungen dürfen keine Verletzungen machen.
Fixierungen müssen so kurz wie möglich sein.

Eine Fixierung ist eine besondere Situation.
Dabei wird ein Mensch festgehalten.
Das muss ein Arzt oder eine Ärztin erlauben.
Oder der Arzt oder die Ärztin muss es schnell erlauben können.
Manchmal ist eine Fixierung nicht mehr nötig.
Dann muss die Fixierung sofort aufhören.
Manchmal werden bei einer Fixierung auch Gurte benutzt.
Mit den Gurten werden dann zum Beispiel die Arme und Beine von einem Menschen festgehalten.
Dann muss immer ein Mitarbeiter oder eine Mit-Arbeiterin dabei sein.
Der Mitarbeiter oder die Mit-Arbeiterin muss dafür gelernt haben.
Und der Mitarbeiter oder die Mit-Arbeiterin muss dem Menschen helfen können.
Es reicht nicht aus:

  • wenn man den Menschen nur mit einer Kamera beobachtet
  • wenn man den Menschen nur mit einem anderen Gerät beobachtet.

Die Volksanwaltschaft hat Kommissionen.
Die Kommissionen machen Kontrollen in den Psychiatrien.
Die Kontrollen sind unangekündigt.
Das heißt:
Die Psychiatrien wissen vorher nichts von den Kontrollen.
Die Kommissionen sehen immer wieder:
In vielen Psychiatrien gibt es zu wenig Platz.
Deshalb sind Fixierungen oft nicht erlaubt.


Übersetzung durch Künstliche Intelligenz

Bericht der Volksanwaltschaft an das Parlament, Band 2, Präventive Menschenrechtskontrolle Die Volksanwaltschaft berichtet jedes Jahr über die Ergebnisse der präventiven Menschenrechtskontrolle, auch in Psychiatrien