Die Volksanwaltschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Volksanwaltschaft kümmert sich um die Rechte von Menschen.
Die Volksanwaltschaft hat 2012 einen Bericht über Oberösterreich gemacht.
In dem Bericht steht:
Menschen mit Behinderung können nicht frei wählen:
- wo sie wohnen wollen
- wie sie wohnen wollen.
Das steht aber in der UN-Behindertenrechts-Konvention.
Volks-Anwalt Bernhard Achitz sagt:
Seit 2012 hat sich nichts geändert.
Es gibt zu wenig Plätze in Wohn-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Oberösterreich.
Am 30. Juni war Bernhard Achitz in einer Sendung vom ORF.
Die Sendung heißt: Bürger-Anwalt.
In der Sendung hat Bernhard Achitz über Benedikt F. gesprochen.
Benedikt F. will in eine Wohn-Einrichtung mit Betreuung.
Aber er muss bis Dezember 2024 auf einen Platz warten.
Bernhard Achitz sagt:
Das ist nicht gut für Benedikt F.
Wir bekommen immer wieder solche Nachrichten aus Oberösterreich.
Benedikt F. hat ein Recht auf einen Wohn-Platz.
Er wartet schon seit eineinhalb Jahren auf den Wohn-Platz.
Benedikt F. ist 37 Jahre alt.
Benedikt F. ist blind.
Und Benedikt F. hat Epilepsie.
Das heißt:
Er hat immer wieder Anfälle.
Benedikt F. hat die Matura gemacht.
Und er hat eine Ausbildung zum Büro-Kauf-Mann gemacht.
Aber er kann wegen der Epilepsie nicht arbeiten.
Benedikt F. lebt auf dem Land.
Seine Eltern betreuen ihn.
Aber seine Eltern sind schon sehr alt.
Deshalb können sie sich nicht mehr um Benedikt F. kümmern.
Benedikt F. braucht einen Wohn-Platz mit Betreuung.
Das hat die oberösterreichische Landesregierung gesagt.
Die oberösterreichische Landesregierung hat im Dezember 2024 ein Gutachten gemacht.
Im Mai 2026 hatte Benedikt F. noch keinen Wohn-Platz mit Betreuung.
Und er hatte noch keinen Bescheid von der Behörde.
Das Land Oberösterreich muss genug Plätze bereitstellen.
Benedikt F. sagt:
Ich möchte selbstständig leben.
Ich habe eine Behinderung.
Aber ich will trotzdem selbstständig sein.
Das ist mein Recht.
Das steht in der UN-Behindertenrechts-Konvention.
Die kurze Form ist: UN-BRK.
Österreich hat die UN-BRK unterschrieben.
Volks-Anwalt Achitz sagt:
Österreich hat die UN-BRK unterschrieben.
Deshalb muss sich auch Oberösterreich daran halten.
Menschen mit Behinderung sollen sich ihre Wohnung aussuchen können.
Dafür muss es genug Einrichtungen geben.
Und es muss genug Hilfen geben.
Walter Achitz ist ein Volks-Anwalt.
Das heißt:
Er kümmert sich um Probleme von den Menschen in Österreich.
Walter Achitz sagt:
Die Mängel-Verwaltung macht ihre Arbeit nicht gut.
Das Land sagt:
Es gibt zu wenig Plätze.
Achitz sagt:
Es gibt zu wenig Inklusion.
Inklusion heißt:
Alle Menschen sollen in der Gesellschaft mitmachen können.
Es gibt Priorisierungs-Listen.
Das heißt:
Manche Menschen bekommen einen Platz.
Manche Menschen bekommen keinen Platz.
Es gibt zu wenig Plätze.
Deshalb muss man eine Liste machen.
Die Volksanwaltschaft und der Bürger-Anwalt haben geholfen.
Jetzt bekommt Herr F. einen Wohn-Platz.
Achitz sagt:
Das ist eine gute Nachricht für Herrn F.
Herr F. hat ein Recht auf den Wohn-Platz.
Er hat eineinhalb Jahre auf den Wohn-Platz gewartet.
Viele andere Menschen haben das Problem aber auch.
Das Chancen-Gleichheits-Gesetz soll Menschen helfen.
Aber das Gesetz hilft nicht.
Die Menschen haben trotzdem Probleme.
Das Chancen-Gleichheits-Gesetz ist ein Gesetz.
Das Gesetz ist für Menschen mit Behinderung.
Das Gesetz soll besser werden.
Aber das Gesetz soll auch strenger werden.
Das ist nicht gut für Menschen mit Behinderung.
Die Volksanwaltschaft sagt:
Menschen mit Behinderung sollen mehr selbst machen.
Zum Beispiel:
Sie sollen sich selbst eine Betreuung suchen.
Dann können sie einen Antrag machen.
Der Antrag ist für Geld für die Betreuung.
Oder der Antrag ist für Geld für eine Assistenz.
Die Volksanwaltschaft sagt auch:
Das Land will den Menschen mit Behinderung nicht helfen.
Die Volksanwaltschaft wird das in einem Schreiben sagen.
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