Bernhard Achitz ist Volks-Anwalt.
Bernhard Achitz hat bei einer Veranstaltung gesprochen.
Die Veranstaltung war ein Fach-Forum.
Der Name von der Veranstaltung war:
Hinschauen statt Wegsehen: Gewalt gegen Frauen und Mädchen erkennen, ansprechen und verhindern – Verantwortung übernehmen im Gesundheits- und Sozial-Bereich.
Bernhard Achitz hat gesagt:
Körperliche Gewalt ist Gewalt.
Das wissen alle Menschen.
Psychische Gewalt ist auch Gewalt.
Das wissen immer mehr Menschen.
Es gibt viele verschiedene Arten von psychischer Gewalt.
Man muss die verschiedenen Arten kennen.
Daran wollen wir arbeiten.
Die Volksanwaltschaft und die Stiftung Forum Verfassung haben eine Veranstaltung gemacht.
Die Veranstaltung war vor dem Internationalen Frauen-Tag.
Die Veranstaltung war eine Nachfolgeveranstaltung von einer Ring-Vorlesung.
Eine Ring-Vorlesung ist eine Vorlesung zu einem bestimmten Thema.
Verschiedene Fach-Leute halten die Vorlesung.
Die Ring-Vorlesung hieß: Eine von 5.
Die MedUni Wien hat die Ring-Vorlesung in den letzten Jahren angeboten.
Bei der Nachfolgeveranstaltung waren:
- Studierende von Sozial-Arbeit
- Menschen in Ausbildung für soziale Berufe
- Menschen aus der Gesellschaft.
Die Nachfolgeveranstaltung war im Veranstaltungszentrum vom Verfassungsgerichtshof.
Gaby Schwarz ist Volksanwältin.
Gaby Schwarz sagt:
Eine von 3 Frauen in Österreich erlebt Gewalt von Männern.
Das heißt:
Ein Mann tut einer Frau weh.
Das passiert in verschiedenen Formen.
Zum Beispiel:
- Ein Mann behandelt eine Frau schlecht.
- Ein Mann kontrolliert eine Frau.
Das kann immer schlimmer werden.
Vielleicht bringt ein Mann eine Frau sogar um.
Gaby Schwarz sagt:
Wir müssen etwas gegen Gewalt an Frauen tun.
Dafür müssen wir alle mutig sein.
Wir müssen aufpassen und Frauen helfen.
Und wir müssen Männern sagen:
So geht es nicht!
Das ist nicht einfach.
Aber man kann es lernen.
Es gibt Programme gegen Gewalt an Frauen.
Zum Beispiel: StoP - Stadt-Teil ohne Partner-Gewalt.
Es gibt auch psychische Gewalt gegen Frauen.
Psychische Gewalt heißt:
Jemand tut der Seele von einer anderen Person weh.
Psychische Gewalt ist auch Gewalt.
Man muss das erkennen können.
Und man muss den betroffenen Frauen helfen können.
Gaby Schwarz sagt:
Jede Frau und jedes Mädchen hat ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt.
Dafür setze ich mich ein.
Grabenwarter:
Der VfGH prüft viele Themen.
Dabei geht es oft um Gewalt gegen Frauen.
Christoph Grabenwarter ist der Chef vom Verfassungsgerichtshof.
Christoph Grabenwarter sagt:
Der Verfassungsgerichtshof arbeitet jeden Tag an verschiedenen Themen.
Zum Beispiel:
- Gewalt gegen Frauen
- Gewalt in der Familie.
Der Verfassungsgerichtshof hat verschiedene Regeln gemacht.
Zum Beispiel:
- Betretungs-Verbote
Das heißt:
Eine Person darf nicht mehr in eine Wohnung gehen. - Annäherungs-Verbote
Das heißt:
Eine Person darf nicht mehr in die Nähe von einer anderen Person gehen.
Die Polizei kann diese Verbote machen.
Aber die Polizei muss dafür wissen:
Ist es gefährlich für eine Person?
Dann kann die Polizei ein Verbot machen.
Der Verfassungsgerichtshof arbeitet auch an anderen Themen.
Zum Beispiel:
- Zwangs-Heirat
Das heißt:
Eine Frau muss einen Mann heiraten.
Die Frau will das aber nicht. - Genitalverstümmelung
Das heißt:
Ein Arzt schneidet bei einer Frau Teile von der Scheide ab.
Die Frau will das aber nicht.
Diese Sachen sind in manchen Ländern erlaubt.
Deshalb können Frauen aus diesen Ländern Asyl in Österreich bekommen.
Dafür müssen die Frauen einen Antrag machen.
Dann prüft ein Gericht den Antrag.
Bei dem Gericht müssen Frauen mit den Richtern reden können.
Schierhuber sagt:
Jede dritte Frau erlebt Gewalt.
Zum Beispiel:
- körperliche Gewalt
- sexuelle Gewalt.
Michaela Schierhuber ist die Chefin von der Stiftung Forum Verfassung.
Michaela Schierhuber sagt:
Die Stiftung Forum Verfassung will die Verfassung erklären.
Die Stiftung Forum Verfassung will vor allem junge Menschen ansprechen.
Deshalb freut mich besonders:
Die Tagung ist vor allem für Studierende.
Die Studierenden können das Wissen später in ihrem Beruf benutzen.
Jede dritte Frau erlebt körperliche Gewalt oder sexuelle Gewalt.
Das macht mich als Frau sehr traurig.
Und das macht mich als Chefin von der Stiftung Forum Verfassung sehr traurig.
Die Vorträge sind über verschiedene Themen.
Zum Beispiel:
- Menschenrechte
- Erfahrungen aus der Medizin
- Erfahrungen aus der Pflege
- Erfahrungen aus der Sozial-Arbeit
- Prävention.
Herr Holzleithner sagt:
Das Straf-Recht kann nur bei einem Teil von Gewalt helfen.
Elisabeth Holzleithner ist Juristin.
Das heißt:
Sie kennt sich mit Gesetzen aus.
Und sie ist Rechtsphilosophin.
Das heißt:
Sie denkt über Gesetze nach.
Elisabeth Holzleithner arbeitet an der Universität Wien.
Dort hat sie einen Vortrag gehalten.
Der Vortrag hieß: Gewalt an Frauen als Menschen-Rechts-Verletzung.
Elisabeth Holzleithner hat gesagt:
Alle Menschen sollen frei sein können.
Das ist die Aufgabe vom Staat.
Aber das war lange nicht so für Frauen.
Frauen erleben Gewalt.
Zum Beispiel:
- körperliche Gewalt
- sexuelle Gewalt
- psychische Gewalt.
Frauen erleben auch wirtschaftliche Gewalt.
Das heißt:
Jemand will einer Frau mit Geld schaden.
Das wissen noch nicht viele Menschen.
Früher hat man nicht so genau hingeschaut im privaten Leben von Menschen.
Aber das hat sich geändert.
Jetzt schaut man genau hin.
Das ist ein Erfolg vom Feminismus.
Gewalt ist oft ein Zeichen für Diskriminierung.
Diskriminierung heißt:
Menschen werden anders behandelt.
Und sie haben weniger Rechte.
Gewalt zeigt:
Es gibt ungleiche Machtverhältnisse.
Das heißt:
Manche Menschen haben mehr Macht als andere Menschen.
Es muss Gesetze für Gleich-Stellung geben.
Gleich-Stellung heißt:
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Und alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Es muss auch andere Maßnahmen geben.
Zum Beispiel:
- Maßnahmen, damit die Menschen anders denken
- Maßnahmen, damit die Menschen anders handeln.
In der Istanbul-Konvention steht:
Die Maßnahmen sollen Herz und Verstand erreichen.
Die Rechte von Frauen müssen besser werden.
Und Frauen müssen wirtschaftlich unabhängig sein können.
Die Länder müssen die Menschen vor Gewalt schützen.
Gewalt ist eine Straf-Tat.
Das heißt:
Gewalt ist verboten.
Aber vielleicht macht der Staat zu wenig gegen Gewalt.
Dann kann man zum Europäischen Gerichts-Hof für Menschenrechte gehen.
Die kurze Form ist: EGMR.
Der EGMR kann den Staat dann verurteilen.
Straf-Recht ist wichtig im Kampf gegen Gewalt.
Aber es gibt noch andere Wege im Kampf gegen Gewalt.
Das sagt Frau Holzleithner.
Frau Holzleithner sagt auch:
Es gibt gerade Probleme mit den Gesetzen zur Gleich-Stellung.
Und es gibt Probleme mit ethnonationalistischen Strömungen.
Das heißt:
Manche Menschen sagen:
Nur bestimmte Menschen machen Gewalt gegen Frauen.
Zum Beispiel Asyl-Werber.
Frau Holzleithner schloss mit einem Satz von Gisèle Pelicault:
Die Täter sollen sich schämen.
https://rechtsphilosophie.univie.ac.at/
Herr Schrammel sagt:
Viele Frauen wissen nicht:
Sie erleben Gewalt.
Barbara Schrammel arbeitet bei einer Beratungs-Stelle.
Die Beratungs-Stelle heißt: Frauen*beraten Frauen *.
Barbara Schrammel sagt:
Mehr als ein 3 von den Frauen haben Gewalt erlebt.
Aber viele Frauen wissen das nicht.
Viele Menschen denken:
Gewalt ist nur körperliche Gewalt.
Aber es gibt auch andere Arten von Gewalt.
Zum Beispiel:
- psychische Gewalt
- institutionelle Gewalt.
Die Frauen lernen das bei uns.
Es gibt auch andere Arten von Gewalt.
Zum Beispiel:
- Demütigungen
Demütigungen sind zum Beispiel Beleidigungen. - Abwertungen
Abwertungen sind zum Beispiel böse Kommentare über eine Person. - Cyber-Gewalt
Cyber-Gewalt ist Gewalt im Internet.
Diese Sachen passieren vielen Frauen jeden Tag.
Das passiert oft bei Trennungen und Scheidungen.
Das sagt eine Psycho-Therapeutin und Familien-Beraterin.
https://frauenberatenfrauen.at/
Nebois-Zeman: In Einrichtungen passiert Frauen öfter Gewalt.
Grainne Nebois-Zeman arbeitet für den Verein Vertretungs-Netz.
Sie kontrolliert die Freiheits-Beschränkungen in Pflegeheimen.
Und sie kontrolliert die Freiheits-Beschränkungen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
Grainne Nebois-Zeman sagt:
Was ist Gewalt?
Und was ist keine Gewalt?
Das ist oft nicht klar.
Wir können vor Gericht gehen.
Dann kann das Gericht prüfen:
War der Zwang erlaubt?
Bei Frauen gibt es öfter Gewalt als bei Männern.
Die Gewalt kommt von Männern.
Aber die Gewalt kommt auch von Frauen in Pflegeberufen.
Zum Beispiel:
Man hält Frauen bei der Intim-Pflege fest.
Das sehen wir nur bei Frauen.
Vielleicht liegt das daran:
Man braucht dafür weniger Kraft.
Es gibt ein Gesetz für Heime.
Und es gibt Kontrollen von der Volksanwaltschaft.
Die Kontrollen heißen: OPCAT-Kontrollen.
Dadurch ist vieles besser geworden für die Bewohner und Bewohnerinnen.
Aber es muss noch viel passieren.
Die Menschen müssen mehr über Gewalt wissen.
Und es muss mehr Geld geben für Personal in der Pflege.
Es gibt zu wenig Personal in der Pflege.
Deshalb haben die Pfleger und Pflegerinnen zu wenig Zeit für ihre Arbeit.
Das ist oft ein Grund für Gewalt.
Berzlanovich sagt:
Frauen leben länger.
Aber sie haben auch länger Schmerzen.
Andrea Berzlanovich sagt auch:
Es wird besser.
Aber es geht nur in kleinen Schritten voran.
Andrea Berzlanovich ist Ärztin.
Und sie leitet seit vielen Jahren eine Ring-Vorlesung.
Die Ring-Vorlesung heißt: Eine von 5.
Andrea Berzlanovich leitet auch eine Kommission von der Volksanwaltschaft.
Sie hat erzählt:
Wie macht die Volksanwaltschaft Kontrollen in Pflegeheimen?
Die Volksanwaltschaft fragt die Menschen in den Pflegeheimen:
Wie lange müssen Sie auf Hilfe warten?
Die Menschen sagen oft:
Es geht eh ‘.
Aber wenn man genauer nachfragt:
Es ist oft eine 2 Stunde.
Stellen Sie sich vor:
Sie müssen auf die Toilette.
Und sie müssen 30 Minuten warten.
Oder jemand sagt zu Ihnen:
Machen Sie doch in die Hose.
Viele Menschen trinken deshalb zu wenig.
Das kann schlecht für die Gesundheit sein.
Frauen leben länger als Männer.
Deshalb sind Frauen öfter in Pflegeheimen als Männer.
Und Frauen erleben deshalb öfter Gewalt in Pflegeheimen als Männer.
Andrea Berzlanovich sagt:
Frauen leben länger als Männer.
Aber Frauen leiden auch länger als Männer.
https://www.facebook.com/andrea.berzlanovich.3/
Frau Loeffler-Stastka sagt:
Man muss die Angst sehen.
Denn die Angst ist der Grund für die Aggression.
Henriette Loeffler-Stastka ist Fach-Ärztin für Psychiatrie.
Und sie ist Fach-Ärztin für Psychotherapie.
Sie arbeitet an der MedUni Wien.
Henriette Loeffler-Stastka hat über Gewalt im Gesundheits-Wesen gesprochen.
Sie bringt Ärzten und Ärztinnen bei:
So erkennt man Gefühle im Gesicht von anderen Menschen.
Das ist wichtig für Gespräche mit Patienten und Patientinnen.
Denn in den Gesprächen geht es um die Beziehung zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin.
50 bis 80 Prozent von der Kommunikation passiert ohne Worte.
Es gibt immer mehr Digitalmedizin.
Das heißt:
Ärzte und Ärztinnen arbeiten immer mehr mit Computern.
Deshalb müssen Ärzte und Ärztinnen lernen:
So baut man eine Beziehung zu Patienten und Patientinnen auf.
Henriette Loeffler-Stastka sagt:
Wie erkennt man Angst bei anderen Menschen?
Das muss man lernen.
Ich habe noch nie Aggression gesehen ohne Angst.
Man muss die Angst erkennen.
Man muss das in der Ausbildung lernen.
Und man muss das in der Weiter-Bildung lernen.
Das gilt für alle Berufe in der Erstversorgung.
Erstversorgung heißt:
Jemand braucht Hilfe?
Dann bekommt die Person zuerst Hilfe von diesen Berufen.
samara:
Jugendliche sollen sich stark fühlen.
Dafür gibt es Workshops.
Andrea Arnold und Marion Gruber sind von einem Verein.
Der Verein heißt: samara.
Der Verein hilft gegen Gewalt.
Die Gewalt ist gegen den Körper von Menschen.
Die Gewalt ist sexuell.
Andrea Arnold und Marion Gruber machen Workshops.
Die Workshops sind für Schul-Klassen.
Und die Workshops sind für WGs von der Kinder-Hilfe und Jugend-Hilfe.
In den Workshops reden Andrea Arnold und Marion Gruber mit den Jugendlichen.
Sie erzählen den Jugendlichen Sachen von anderen Jugendlichen.
Dann fragen sie die Jugendlichen:
Kennt ihr das?
Was denkt ihr darüber?
Zum Beispiel:
Wenn meine Schwester etwas mit einem Jungen hat, bekomme ich Ärger.
Die Jugendlichen denken ganz verschieden über die Sachen.
Und die Jugendlichen fühlen sich verschieden über die Sachen.
Darüber reden die Jugendlichen dann zusammen in der Gruppe.
Andrea Arnold und Marion Gruber sagen:
Man muss sich trauen über schwere Themen zu reden.
Das müssen die Jugendlichen machen.
Und das müssen wir machen.
Die Jugendlichen sollen auch lernen:
Ich kann mich auch alleine beschützen.
https://praevention-samara.at/
Bissuti: Zwischen Muskeln, Medien und Männlichkeit
Romeo Bissuti arbeitet mit jungen Männern.
Er ist der Chef von der White-Ribbon-Kampagne.
Und er leitet das Männer-Gesundheits-Zentrum in Wien.
Romeo Bissuti sagt:
Man muss mit den Sachen arbeiten, die da sind.
Zum Beispiel:
Viele junge Männer gehen ins Fitness-Center.
Sie wollen einen schönen Körper haben.
Man kann mit den jungen Männern über Muskeln reden.
Und man kann mit ihnen über Medien und Männlichkeit reden.
63 Prozent von den Männern sehen sich Videos von Maskulinitäts-Influencern an.
Maskulinität heißt: männlich sein.
Influencer sind Menschen im Internet.
Die Menschen machen zum Beispiel Videos.
Viele andere Menschen sehen sich die Videos an.
Romeo Bissuti sagt:
Wir dürfen nicht denken:
Alle Jugendlichen glauben den Influencern alles.
Die Jugendlichen können selbst entscheiden:
Was ist wichtig für mich?
Was will ich glauben?
Manchmal sehen sich die Jugendlichen die Videos auch nur zum Spaß an.
Romeo Bissuti sagt auch:
Es gibt Projekte gegen Gewalt bei Männern.
Aber es gibt weniger toxische Männer als viele Menschen denken.
Toxisch heißt hier: gefährlich.
Die Projekte müssen aufpassen:
Sie dürfen nicht zu streng sein.
Sonst werden die toxischen Männer vielleicht noch gefährlicher.
Männer müssen mehr mit anderen Männern über Gewalt reden.
Denn Männer hören auf andere Männer.
Aber oft reden nur Frauen über Gewalt.
Herr Leeb sagt:
Wir müssen zuhören.
Und wir müssen zuschauen.
So wissen wir:
Was ist für junge Menschen wichtig?
Philipp Leeb war viele Jahre Lehrer.
Er hat einen Verein gegründet.
Der Verein heißt: poika - Verein zur Förderung gendersensibler Buben-Arbeit in Erziehung und Unterricht.
Philipp Leeb arbeitet mit Jugend-Gruppen.
Er sagt:
Die Kinder erleben Gewalt.
Sie sehen Gewalt.
Und sie hören Gewalt.
Das bringen die Kinder mit in die Schule.
Es gibt auch Gewalt in der Schule.
Darauf müssen wir aufpassen.
Manche Sachen passieren ohne Absicht.
Manche Sachen passieren mit Absicht.
Die Schüler und Schülerinnen erzählen Philipp Leeb oft von Übergriffen.
Zum Beispiel:
Lehrer und Lehrerinnen beleidigen die Schüler und Schülerinnen rassistisch.
Philipp Leeb sagt:
Wir müssen das melden.
Dann können die Lehrer und Lehrerinnen darüber nachdenken.
Und sie können etwas ändern.
Manchmal bekommen sie auch eine Strafe.
Philipp Leeb hört den Jugendlichen zu.
Er sagt:
Ich rede wenig in den Workshops.
Die Jugendlichen sollen reden.
Philipp Leeb interessiert sich dafür:
Was machen die Jugendlichen in den Sozialen Medien?
Er sagt:
Sonst wissen wir nicht:
Womit beschäftigen sich die Jugendlichen?
Rösslhumer:
Wir alle können etwas gegen Gewalt tun!
Maria Rösslhumer hat die letzten Worte gesagt.
Maria Rösslhumer hat viele Jahre die Autonomen Österreichischen Frauen-Häuser geleitet.
Die kurze Form ist: AÖF.
Und Maria Rösslhumer hat die Ring-Vorlesung „ Eine von 5 “ mit organisiert.
Maria Rösslhumer sagt:
„ Österreich war lange ein Vorbild im Gewalt-Schutz.
Es gibt Betretungs-Verbote und Annäherungs-Verbote.
Und es gibt Frauen-Häuser und Beratungsstellen.
Aber warum schaffen wir es nicht, Gewalt an Frauen zu bekämpfen!
?
Die Gewalt wird immer mehr.
Früher war eine von 5 Frauen von Gewalt betroffen.
Jetzt ist eine von 3 Frauen von Gewalt betroffen.
Warum müssen die Frauen mit ihren Kindern immer noch in Frauen-Häuser flüchten? “
Nicht nur Einrichtungen und Behörden können etwas gegen Gewalt tun.
Wir alle können etwas gegen Gewalt tun.
Maria Rösslhumer ist auch die Vorsitzende vom Verein „ StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt “.
Sie sagt:
„ Stop setzt genau hier an, als Nachbarschafts-Projekt.
Wir empowern die Nachbarschaft, damit sie etwas tun kann! “
Eine von drei Frauen wird in ihrem Leben Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Volksanwaltschaft und Verfassungsgerichtshof haben zum Thema gemacht, wie man Gewalt erkennt und verhindert