Die Volksanwaltschaft hat etwas geprüft. Die Volksanwaltschaft sagt: Ein 3 von den Menschen kommt zu einer falschen Zeit aus der Psychiatrie.

Manche Menschen sind psychisch krank.

Diese Menschen sind oft in einer Klinik.

In der Klinik gibt es eine besondere Abteilung für diese Menschen.

Die Abteilung heißt: Psychiatrie.

Irgendwann dürfen die Menschen wieder nach Hause gehen.

Dann sollen sie weiter Hilfe bekommen.

Zum Beispiel von einem Arzt oder einer Ärztin.

Volks-Anwalt Bernhard Achitz sagt:

Die Menschen sollen die Hilfe gut bekommen können.

Dafür muss man besser planen.

Volks-Anwalt Bernhard Achitz hat am 11. März 2026 mit der Presse gesprochen.
Er hat gesagt:
Die Patienten und Patientinnen müssen nach der Behandlung gut versorgt werden.
Sonst hilft die Behandlung nicht.

Vielleicht hört man zu früh mit der Behandlung auf.
Dann geht es den Patienten und Patientinnen wieder schlechter.
Und sie müssen wieder ins Krankenhaus.
Das nennt man auch: Drehtür-Psychiatrie.

Manche Patienten und Patientinnen müssen länger im Krankenhaus bleiben.
Das liegt daran:
Es gibt zu wenig Angebote für die Betreuung von den Patienten und Patientinnen.
Zum Beispiel gibt es zu wenig Wohn-Gruppen für die Patienten und Patientinnen.

Kommissionen haben 56 Abteilungen von Psychiatrien besucht.

Die Volksanwaltschaft und ihre Kommissionen haben einen neuen Prüfschwerpunkt.
Die Volksanwaltschaft und ihre Kommissionen heißen zusammen: Nationaler Präventionsmechanismus.
Die kurze Form ist: NPM.
Der Prüfschwerpunkt heißt: Entlassungs-Management.
Das heißt:
Wie werden Menschen aus der Psychiatrie entlassen?
Dafür hat die Volksanwaltschaft Regeln gemacht.
Dabei haben ihr 2 Stellen geholfen:

  • der Menschenrechtsbeirat
    Die kurze Form ist: MRB.
  • das Institut für empirische Sozial-Forschung.
    Die kurze Form ist:
    IFES.

2024 und 2025 besuchen die Kommissionen 56 Psychiatrien in ganz Österreich.
Es gibt verschiedene Abteilungen in den Psychiatrien:

  • 13 Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    Die kurze Form ist: KJP.
  • eine Abteilung für Transitions-Psychiatrie
    Die kurze Form ist: TP.
  • 36 Abteilungen für Erwachsenenpsychiatrie
    Die kurze Form ist: EP.
  • 6 Abteilungen für Gerontopsychiatrie
    Die kurze Form ist: GP.

Die Mitglieder von der Kommission haben das Personal und die Leitung gefragt:
Wie kann man die Dokumentation besser machen?
Und wie kann man die Infos besser weitergeben?
Die Mitglieder von der Kommission haben auch die Patienten und Patientinnen gefragt:
Sind Sie zufrieden?
Und können Sie selbst über Ihre Behandlung bestimmen?

Ein 3 von den Menschen kommt zu einer falschen Zeit aus der Psychiatrie.

Der Volks-Anwalt Achitz sagt:
Fast ein 3 von den Patienten und Patientinnen kommt zu einer falschen Zeit aus der Psychiatrie.
69 Prozent von den Patienten und Patientinnen kommen zur richtigen Zeit aus der Psychiatrie.
18 Prozent von den Patienten und Patientinnen kommen zu spät aus der Psychiatrie.
13 Prozent von den Patienten und Patientinnen kommen zu früh aus der Psychiatrie.

Manchmal gehen Patienten und Patientinnen zu früh nach Hause.
Dann müssen die Patienten und Patientinnen vielleicht bald wieder ins Krankenhaus.
Manchmal gehen Patienten und Patientinnen zu spät nach Hause.
Dann ist das für die Patienten und Patientinnen anstrengend.
Und es kostet mehr Geld.
Vielleicht brauchen andere Patienten und Patientinnen den Platz im Krankenhaus dringend.
Aber sie müssen dann länger warten.

Manchmal können Menschen nicht früher aus dem Krankenhaus gehen.
Das ist dann nicht gut für die Gesundheit von den Menschen.
Aber es gibt keinen anderen Weg.
Zum Beispiel:
Die Menschen finden keine passende Betreuung.
Das passiert sehr häufig in 35 Prozent von den Fällen.
Und es passiert häufig in 56 Prozent von den Fällen.

Die Situation ist besonders auf dem Land schwierig.
Und die Situation ist in der Kinder- und Jugendpsychiatrie schwierig.

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie gibt es seit Jahren Probleme.
Es gibt zu wenig Personal.
Deshalb mussten in der Klinik Hietzing Betten gesperrt werden.
Im Burgenland gibt es keine eigene Station für Kinder und Jugendliche.

Es gibt auch zu wenig Hilfe für Menschen mit Essstörungen.
Eine Essstörung ist zum Beispiel Magersucht.
Vor allem erwachsene Frauen bekommen zu wenig Hilfe bei Magersucht.
Das sagt Martin Schenk.
Martin Schenk ist Psychologe und Sozial-Experte von der Diakonie.

Es gibt auch zu wenig Pflege-Heim-Plätze für ältere Patienten mit psychischen Krankheiten.
Und es gibt zu wenig Plätze in Rehabilitations-Kliniken.

Besonders schlimm ist die Situation für wohnungslose Patienten mit psychischen Krankheiten.

In großen Städten ist die Versorgung besser als auf dem Land.
Das sagt Martin Schenk.
Martin Schenk ist auch Mitglied vom Menschenrechtsbeirat der Volksanwaltschaft.

Bernhard Achitz sagt:
Die Bundesländer haben keine Pläne, um die Probleme zu lösen.
Die Bundesländer wissen nicht genau:
Was fehlt?
Und wie kann man die Probleme lösen?
Dafür braucht man eine Versorgungsforschung.
Die Versorgungsforschung muss sich um Menschen mit psychischen Krankheiten kümmern.
Und die Versorgungsforschung muss sich an dem aktuellen Wissen von verschiedenen Bereichen orientieren.
Die Bereiche sind:

  • Soziologie
  • Psychiatrie
  • Psycho-Therapie.

Übersetzung durch Künstliche Intelligenz

Volksanwalt Bernhard Achitz und Sozialexperte Martin Schenk beim Pressegespräch am 11. März 2026 Ein Drittel der Patient*innen von psychiatrischen Krankenhäusern wird zur falschen Zeit entlassen. Das stellte sich bei einem Prüfschwerpunkt der Volksanwaltschaft zum Entlassungsmanagement heraus.