Psychische Gesundheit in Haft und Psychiatrie - Problem Personalmangel

Am 4. Februar 2026 besuchten Fachkräfte aus dem Bereich der psychischen Gesundheit die Volksanwaltschaft. Fast dreißig Personen aus nahezu allen EU-Mitgliedstaaten nahmen daran teil.

Sie arbeiten in Orten des Freiheitsentzugs, zum Beispiel in Justizanstalten oder psychiatrischen Einrichtungen. Vor Ort hörten sie sich mehrere Beiträge der Volksanwaltschaft an.

Zwei Expertinnen stellten zunächst die Organisation und die Arbeitsweise der Volksanwaltschaft vor. Danach sprachen sie über die Herausforderungen bei der Sicherstellung der psychischen Gesundheit von Menschen in psychiatrischen Einrichtungen und in Haft. Außerdem informierten sie über die internationalen Aktivitäten der Volksanwaltschaft zur Förderung der psychischen Gesundheit in Einrichtungen.

In den anschließenden Diskussionsrunden ging es um den Mangel an Fachkräften in Orten des Freiheitsentzugs. Die Teilnehmenden bestätigten, dass sie die Auswirkungen dieses Mangels auch in ihrer täglichen Arbeit in den verschiedenen Mitgliedstaaten deutlich spüren. Zudem zeigten sie großes Interesse an der Zusammenarbeit zwischen der Volksanwaltschaft und den von ihr besuchten Einrichtungen.

Der Besuch fand im Rahmen des EU-geförderten Projekts PROMENS statt. Das Projekt zielt darauf ab, die Kompetenzen von Fachkräften im Bereich der psychischen Gesundheit durch grenzüberschreitenden Austausch zu stärken.


Internationale Besucher*innen bei der Volksanwaltschaft in Wien Teilnehmer*innen aus nahezu allen EU-Ländern bei der Volksanwaltschaft in Wien