Volksanwältin Schwetz: Reservierungssystem für Grillplätze auf Donauinsel verbesserungswürdig
Ein Mann beschwerte sich bei der Volksanwaltschaft, weil er keinen der fünfzehn Grillplätze an der Neuen Donau reservieren konnte. Während des Jahres sei es unmöglich gewesen, einen Grillplatz zu reservieren bzw. wären Reservierungen prinzipiell nur für das laufende – ausgebuchte – Jahr möglich. Als er es Anfang Jänner abermals probieren wollte, sei jedoch schon wieder kein einziger Grillplatz frei gewesen. Er vermutete einen Fehler im System.
Die Volksanwaltschaft wandte sich an den Wiener Bürgermeister und konfrontierte ihn mit der Beschwerde. Tatsächlich habe man das Reservierungssystem Ende Dezember gewartet, wobei kein Wartungshinweis erschienen sei, sondern eine Fehlermeldung. Das Reservierungssystem werde am ersten Werktag nach dem 6. Jänner freigeschaltet, was 2025 Dienstag, der 7. Jänner gewesen wäre. Bereits am 7. Jänner habe es dann jedoch schon 1.800 Reservierungen gegeben.
„Kein Wunder, dass dann für den Rest des Jahres keine Reservierungen mehr möglich sind“, so dazu Volksanwältin Elisabeth Schwetz. Die Stadt Wien habe aber versprochen, künftig nicht nur den ersten Tag bekanntzugeben, an dem für das laufende Jahr Reservierungen möglich sind, sondern auch die Uhrzeit, ab wann dies freigeschaltet werde. „Vielleicht wäre es hier sinnvoll, generell ein anderes Reservierungssystem zu überlegen“, so Volksanwältin Schwetz.