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Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: Es gibt noch viel zu tun

19. Jänner 2017

„Ich setze mich für Inklusion ein, weil ich hoffe, dass sich irgendwann einmal niemand mehr für Inklusion einsetzen muss.“ Mit diesen Worten eröffnete Volksanwalt Günther Kräuter seinen Beitrag zum Kongress von BIZEPS, Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung in Wien.

Das Thema des Kongresses lautete: „Gleichstellung vor dem Gesetz und im Alltag“. Zu den Referenten zählten neben Volksanwalt Kräuter etwa Behindertenanwalt Erwin Buchinger und Christina Wurzinger vom Monitoring-Ausschuss zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Fazit: Es gibt noch viel zu tun, wenn es um die Gleichstellung und den Rechtsschutz von Menschen mit Behinderung geht.

Volksanwalt Kräuter berichtete unter anderem von den Besuchen der Expertenkommissionen der Volksanwaltschaft in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Vor allem der Personalmangel und fehlende Konzepte führten dort immer wieder zu Missständen.

Thema war auch der zweite Lift am Stephansplatz, den die Volksanwaltschaft gemeinsam mit BIZEPS, der Behindertenanwaltschaft und Vertretern der Zivilgesellschaft im Sommer forderte. „Wir werden nicht lockerlassen“, versprach Kräuter.